Fast alle kennen sie- viele lieben sie

Fast alle kennen sie- viele lieben sie

Hey meine Lieben,

Fast alle kennen sie- viele lieben sie
Die Pfingstrose

 

Grund genug, dieser Pflanze einen eigenen Blogbericht zu widmen. Die Pfingstrose oder auch Paeonia officinalis genannt, stammt aus dem Alpen- bzw. Mittelmeerraum. Die farbenfrohe Pflanze liebt es sonnige und blüht von Anfang Mai bis Ende Juni.
Die Blüten der Pfingstrosen verbreiten nicht nur einen intensiven Duft, sondern dienen auch in der Naturheilkunde. Gerne werden Pfingstrosentees oder Cremen hergestellt. Die Vergiftungsgefahr für Menschen ist sehr gering. Bei Haustieren sollte man jedoch aufpassen.

Auch einige gartentherapeutische Ziele können mit dieser Pflanze verfolgt werden.

 

So kann man gemeinsam mit den KlientInnen die Blüten der Pfingstrosen ernten. Die Farben weiß bis rosa sprechen an und man kann sich über persönliche Erfahrungen austauschen.

Ebenso kann man über Mythen und Bedeutungen in der Gesellschaft sprechen. So ist die Gattung Paeonia eng mit der griechischen Mytologie verknüpft. Der Name lässt sich auf das griechische Wort Paionia ableiten, welcher den griechischen Götterarzt Paian nahekommt. Paian soll der Geschichte nach mit Hilfe der Pfingstrose den Gott der Unterwelt geheilt haben.

Aber auch allgemein gehaltene Ziele lassen sich toll durchführen. Sei es den Reinigungsschnitt in der Hocke oder im Stehen durchzuführen, die Pflanze gießen und eventuell düngen oder auch den intensiven Duft der Pfingstrosen riechen und als angenehm oder vielleicht unangenehm zu empfinden. Die Blüten lassen sich toll verarbeiten.

Ihr seht also die Blume ist nicht nur schön, sondern auch ein wahrer Allrounder.
Vielleicht entdeckt ihr noch ein paar Geheimnisse dieser Pflanze.

Viel Spaß

Eure Anja

Startkapital Natur – Buchempfehlung

Startkapital Natur – Buchempfehlung

Hey meine Lieben!

Allen Bücherwürmern unter euch, möchte ich heute einen Einblick. In die Bücherwelt von Green Care geben. Eins meiner ersten Bücher zu diesem Thema war „Startkapital Natur. Wie Naturerfahrungen die kindliche Entwicklung fördern“ von Andreas Raith und Armin Lude.

Naturerfahrungen beeinflussen auf verschiedene Weise jeden von uns. Doch wie genau wirken sie sich auf die kindliche Entwicklung aus? Ist es möglich, dass Naturkontakt das Selbstbewusstsein von Kindern stärkt? Haben Naturerfahrungen einen nachhaltigen Einfluss auf das Verhalten von Jugendlichen? Welche Studien gibt es zu diesem Thema? Das Buch „Starkapital Natur“ ist eine ausgezeichnete Basis für alle Eltern und PädagogInnen. Es gibt einen breiten Überblick über die vorhandenen Forschungen und ist zugleich sehr verständlich und praxisnah verfasst.

 

Bedeutung im Bereich Green Care

Das Buch „Startkapital Natur“ bietet den LeserInnen ein solides Hintergrundwissen, welches im Bereich Green Care von großem Nutzen sein kann. Als PädagogIn war es mir besonders wichtig, Argumente zu bekommen, um meinen Verdacht über die positiven Einflüsse von Naturerfahrungen zu bestätigen. Diesen Beweggrund hat das Buch für mich eindeutig erfüllt.

Ebenso stellt das Buch für mich eine Art Inspiration dar. Die Möglichkeiten Naturerfahrungen im Schulalltag einzubringen sind enorm und mit Sicherheit noch lange nicht ausgeschöpft. Auch in anderen Bereichen gibt es viel Potenzial. Zusammenfassend ist zu sagen, dass das Buch „Startkapital Natur“ mir persönlich Mut gegeben hat, ins Tun zu kommen. Ich bin mir sicher, dass euch das Buch auch die Ein oder Andere neue Info bringt und euch vielleicht den nötigen Anstoß gibt. Mehr will ich aber noch nicht verraten!

Also viel Spaß beim Schmökern & Lesen!

 

Eure Anja

Wunderort Wald

Wunderort Wald

Hey meine Lieben,

am Mittwoch ist es soweit. Der internationale Tag des Waldes steht vor der Tür. Dieser findet jedes Jahr am 21. März statt. Grund genug um einen genaueren Blick auf den „Wunderort“ Wald zu werfen.
Für viele stellt der Wald nur einen Erholungsraum dar, aber er bietet so viel mehr. Neben einem Lebensraum für Tiere und Pflanzen, ist er natürlich Holzproduzent und bietet auch unzählige Schutzfunktionen. Klimaschutz, Wasserschutz oder auch Immissionsschutz sind nur ein paar davon.

Der Wald kann sogar noch mehr!

Habt ihr zum Beispiel schon einmal etwas über Waldbaden gehört? Nein? Dann geht´s euch so wie mir bis vor ein paar Wochen. Im ersten Moment dachte ich mir: Wald- ja sicher, Baden- ist auch klar, aber Waldbaden- klingt ja seltsam!

Waldbaden- was soll das denn sein?

Natürlich versuchte ich mir gleich einen kleinen Überblick zu verschaffen. Auf der Seite www.waldbaden.org wurde ich schließlich fündig:
Waldbaden stammt ursprünglich aus Japan. Im Jahr 1982 regte die staatliche Forstbehörde an, Ausflüge in den Wald als Bestandteil eines guten Lebensstils zu integrieren. Nach einigen Untersuchungen, wurde deutlich, dass sich der Aufenthalt im Wald wie eine Aromatherapie auswirkt. Aus diesem Grund ist „Shinrinyoku“, zu Deutsch „Waldbaden“ auch eine anerkannte Stress- Management Methode und wird vom japanischen Gesundheitswesen gefördert. Seit 2012 gibt es an japanischen Universitäten sogar einen eigenen Forschungszweig „Forest Medicine“.

Einmal mit der Internetrecherche begonnen, wird man wirklich schnell fündig. Es gibt unzählige Erklärungen was Waldbaden ist und vor allem was es alles bewirken kann.
Die Studien und Informationen rund um das Thema erscheinen ja alle auch relativ logisch. Schließlich sagt man dem Wald schon lange eine positive Wirkung für Körper und Seele nach.
Nachdem ich aber kein Freund der reinen Theorie bin, suchte ich mir gleich ein paar Kurse und Seminare zum Thema Waldbaden heraus.
Auch bei mir in der Nähe gibt es einen Profi zu diesem Thema. Also dachte ich mir gleich- probieren wir das einmal aus. Ich bin gespannt- diese Woche werde ich Waldbaden das erste Mal hautnah testen. Natürlich halte ich euch am laufenden!
Also raus in den Wald und viel Spaß beim Waldbaden!

Eure Anja

Sonnenschein, Laptop & Green Care

Sonnenschein, Laptop & Green Care

Hey meine Lieben

Trotz strahlendem Sonnenschein gibt es Sonntage an denen man es sich zuhaue hinter dem Laptop bequem machen darf. So einen Sonntag hatte ich gestern. Aber was soll´s – Das Konzept für die Masterthese schreibt sich ja schließlich nicht von selbst. Einmal begonnen verliert man sich aber ohnehin in das Thema und die Stunden verfliegen dann wie im Nu. Gerade im Bereich Green Care gibt es ja einiges zu entdecken.

Ein entscheidender Meilenstein um den man bei diesem Thema nicht umher kommt bzw. kommen sollte ist die Cost Action 866 mit dem Titel „Green Care in Agriculture“. Cost steht für European Cooperation in Science & Technology. Im Jahr 2006 startete die Cost Action 866. Dabei wurde unteranderem eine einheitliche Definition für Green Care festgelegt.

Definition Green Care

„Green Care ist ein Sammelbegriff, der eine Vielzahl einzelner Maßnahmen unter sich vereint. Diese Maßnahmen verfolgen individuelle Ziele, richten sich an unterschiedlichen Zielgruppen und beinhalten ihre eigenen Methoden. Dennoch sind sie miteinander verwandt oder zumindest nachbarschaftlich verbunden, da sie einige entscheidende Kriterien miteinander teilen.“ (Wolf & Haubenhofer, 2015)

Neben der einheitlichen Begriffsbestimmung wurde auch ein Green Care Model erstellt.

Green Care Model in Österreich

Dieses Modell ist sehr variabel und flexibel gestaltet worden, um die Unterschiede in den einzelnen Ländern berücksichtigen zu können.

Für mich ist natürlich das angepasste Green Care Modell für Österreich interessant. Natürlich sind nicht alle Green Care Maßnahmen darin enthalten, die es in Österreich gibt. Das wäre fast unmöglich, aber es gibt einen guten Überblick über die beliebtesten Green Care Disziplinen. Unter anderem sind die Bauernhofpädagogik, City farming, Care farming, Green Exercise, Heilende Gärten, Naturspielräume, Erlebnispädagogik, Waldpädagogik oder auch die Wildnistherapie darin enthalten (Wolf & Haubenhofer, 2015).

Dieses Modell ist ein toller Wegweiser um sich nicht in dem Definitionsdschungel zu verlieren und den Überblick zu bewahren. Das Model und eine genauere Erklärung dazu gibt es in der Publikation von Wolf & Haubenhofer 2015: Lernen und Lehren im Garten. Analyse über Ursprung, Definition, Abgrenzung und Wirkung von Gartenpädagogik, Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien.

Also viel Spaß beim Schmökern.

Eure Anja

Glücksliste TOP 20

Glücksliste TOP 20

Hey meine Lieben,

ich hoffe ihr habt alle ordentlich ins neue Jahr gefeiert und hattet eine Menge Spaß im Kreise eurer Liebsten.

Wie mit Sicherheit viele unter euch „hasse“ ich die obligatorische Frage danach:

Was hast DU dir für Vorsätze fürs neue Jahr gesetzt?

Normalerweise stammle ich dann so Phrasen wie: „Ich will weniger Süßes essen!“ oder „Mehr Sport treiben!“ raus.

Doch heuer ist es mal anders. Beim Jahreswechsel wünscht man seinen Liebsten doch bekanntlich immer Glück. Aus diesem Grund gibt es ja auch diese kleinen süßen Glücksbringer. Egal ob Glücksschweinchen, Klee oder Pilze.

Und genau aus diesem Grund versuche ich mich heuer mal als Glücksdetektiv und erstelle meine eigene Glücksliste. Ich will im Jahr 2018 alles machen, was mir wirklich Spaß macht und mich und meine Lieblingsmenschen glücklich macht.

Daher hab ich mich gedanklich auf die Socken gemacht und mal erforscht was einem glücklich macht- bzw. genauer gesagt was mich wirklich glücklich macht. Hier eine kleine Auflistung davon.

Meine Glücksliste

Mit den neuen Gummistiefel das erste Mal in eine Regenpfütze springen.

Ein bewusster Augenblick Stille.

Heuspringen- einer meiner Lieblingsbeschäftigung in der Kindheit.

Alleine durch den Wald auf Entdeckungsreise gehen.

Sich ins Gras legen und Wolkenbilder erfinden.

Himbeeren pflücken- direkt vom Strauch.

Einfach mal in die Sterne schauen und mit etwas Glück eine Sternschuppe entdecken.

Mit seinen Lieblingsmenschen Zeit zu verbringen.

Das erste Mal im Sommer barfuß durch die Wiese zu laufen.

Das Gipfelkreuz am Berg zu erklimmen.

Der Geschmack von selbst gepflückten Melanzani.

Ein bunter Strauß frisch gepflückter Wiesenblumen.

Ohne Ziel durch die Natur zu gehen und ganz neue Orte zu entdecken.

Der Sprung in meinen Lieblingssee.

 

Durch den warmen Sommerregen laufen.

Frisch gemähtes Heu zu riechen.

Der Geruch von frischen Vanillekipferl.

Ein langer Spaziergang mit seinem Hund (oder auch mit den Nachbarshund)

Mit dem Lieblingsmenschen sich den „großen“ Fragen des Lebens zu widmen.

Einfach mal wieder Kind sein.

Vielleicht ist der ein oder andere Glücksfaktor für euch ja dabei. Ich wünsche euch auf jeden Fall einen tollen Start ins Jahr 2018 und vielleicht werdet ihr ja selbst zu euren Glücksdetektiven.

 

Eure Anja

Green Care – Was ist das überhaupt?

Green Care – Was ist das überhaupt?

Hey meine Lieben,

Klingt im ersten Moment wie ein Pflanzenschutzmittel oder Dünger. Ganz so ist es aber nicht. Unter Green Care versteht man:

„Tätigkeiten mit physischen, psychischen, pädagogischen oder sozialen Maßnahmen in Verbindung mit Naturelemten, Tiere und Pflanzen.“ Dieses Prinzip vereint die Natur und soziale Projekte.

Für alle unter euch die nun denken „klingt ja spannend, da möchte ich gerne mehr darüber erfahren“, geht es so wie mir vor ein paar Jahren.

Green Care Zentrum Österreich

Mit dem Begriff Green Care bin ich vor 5 Jahren in Kontakt gekommen. Genauer gesagt, während meiner Studienzeit an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien. Und genau diese Hochschule ist sozusagen das Zentrum für Green Care und Gartentherapie in Österreich und bietet momentan den einzigen Masterlehrgang zu diesem Gebiet in Europa an.

Da ist es auch kein Wunder, dass ich wieder hier gelandet bin und nun diesen Masterlehrgang besuche. Dieser richtet sich an alle Personen, die im pädagogischen, beraterischen, therapeutischen, oder „grünen“ Umfeld tätig sind und Interesse in diese Bereich haben.

Nun heißt es für mich wieder zurück an die Bildungsstätte und erneut die Schulbank drücken. Insgesamt für 3 Jahre. Aber dafür kann ich jetzt meine Schüler oft besser verstehen.

 

Eure Anja